| Unter dem Titel "Liège goes Aix" zeigen die belgischen Künstler von 18 Uhr bis Mitternacht Installationen, Skulpturen, Film und Performance. Die Aachener Museumsnacht ist für die belgischen Kunstschaffenden eine seltene Gelegenheit ihre Werke einem breiten belgisch-deutschen Publikum vorzustellen.
Alle Arbeiten beschäftigen sich mit dem Thema "Grenze" im weitesten Sinne. Die Symbolik des Ortes bzw. die Metapher "Grenzüberschreitung" wird dabei als elementarer Bestandteil des künstlerischen Dialoges verstanden.
Im Grenzpavillon zeigt der staatenlose Künstler Frédéric Tolmatcheff aus Brüssel "Skulpturen", die Erlebnisse an den äußeren Grenzen Europas darstellen. In der benachbarten Antiquitätenhandlung Bauten wirft das Fotografenkollektiv BlowUp aus der Wallonie mit seiner audiovisuellen Installation einen zeitgenössischen Blick auf eine veraltete Vorstellung von "Ländlichkeit". Die drei DJ's von eclectik sound system gehen auf die Poetik der Bilderwelten ein und erzeugen dazu Klänge und Melodien. Auf der physischen Grenzlinie präsentiert der Lütticher Künstler Alain De Clerck seine Installation aus Eisen und Feuer, ein Symbol für die "offene Grenze". Eric Chavanne aus Blégny fährt auf seinem Tandem in Begleitung eines Skelettes im Hochzeitskleid die Strecke von Lüttich nach Aachen. Mit der Kamera dokumentiert er die Begegnungen mit dem zufälligen Zuschauer. KuKuK selbst führt den Dokumentarfilm zur Vereinsarbeit "Augenblicke eines Prozesses" von Andres Rump vor.
Die aus Belgien kommenden Besucher werden schon an der Grenze empfangen. Durch die optimale Busanbindung wird ihnen die Möglichkeit des "ParkundRide" geboten, verbunden mit einem symbolträchtigen Einstieg in den Museumsabend oder einem besinnlichen Ausstieg bei einem letzten Glas.
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