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Künstler - SeitenWechsel |
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D airformance ( Christine Schwarting und Frank Schwiemann)
Wellenbrecher
Standort 0
Graue Betonhöcker
- Goldene Tripoden
Panzersperren
- Wellenbrecher
Weg versperren
- Wogen glätten
Schutz, Respekt, Miteinander.
www.airformance.de
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D Claudia Schumacher
Spionageposten
Standorte 1, 7 und 15
Zwei die sich beobachten oder beobachtet werden.
Das gegenseitige Misstrauen in der Kriegszeit war besonders groß. Gegenseitiges Ausspionieren des privaten Lebens, die Möglichkeiten einer unerkannten Flucht oder eines Schmuggelpfades, prägten in weiten Bereichen das Leben der Menschen an der Grenze. Wurde man dabei gesehen? Oder war man im Sicheren? Konnte man einen heimlichen Blick auf den anderen werfen?
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B Jean-Paul Laixhay
À mon père
Standort 2
Judenburg 1942
- Je pense à toi, mon amour.
Où es tu ? Notre maison,
notre jardin ...
Une petite serre horticole au
milieu des peupliers
sur un lieu gorge d'eau.
Bonheur protégé et caché.
Quelques enjambées ...
Judenburg 1942 - Ich denk an dich Liebes
- Wo bist du? Unser Haus, unser Garten, ...
Ein kleines Treibhaus inmitten von Pappeln, auf durchtränktem Boden. Verstecktes und geschütztes Glück. In greifbarer Nähe ...
À mon père
Standort 13
Couronne dentée - Paradis perdu
Les dents blessées - Le saurien enfoui
Prisme de mousse et de sang
L'amour qui brutalement
s'arrête.
Rouge, peinture qui
s'estompe, qui s'efface,
Comme les frontières qui dis-
paraissent avec le temps,
Pour que tout se croise ...
et croise.
Zerreißende Krone - Verlorenes Paradies
Die verletzten Zähne - Der Saurier in dir
Prisma aus Moos und Blut
Liebe, die brutal aufhört
Verblassendes Rot - Sich auflösende Grenzen
Begegnung
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D Wolfgang Brecklinghaus
Grenzen öffnen - Länder verbinden
Standort 3
Ein überdimensionaler Reißverschluss verläuft genau über die deutsch-belgische Grenze. Er wird geöffnet um so sinnbildlich die Grenzen aufzuheben. Gemeint sind die geografschen Grenzen wie auch die Grenzen in unseren Köpfen.
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D Svenja Doering
1 qm Heimaterde
Standort 4
Wie viel Heimat kann man mitnehmen?
Gedeiht das Mitgenommene im neuen Land?
Ist Heimat tatsächlich unser Mutterboden?
Wie sieht die Heimat von der Ferne aus?
Wie auffällig ist das Fremde im eigenem Land?
Was fndet man im neuen Land?
Was lässt man zurück?
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D kisa
Woher der Wind weht?
Standorte 5, 11 und 20
Die Scherenschnitte stehen für Menschen, die seit Jahrhunderten an dieser Grenze leben, sich mit ihr arrangieren, sie nutzen und sie beeinflussen.
In Reihe oder als Gruppe aufgestellt, kreuzen die Gesichter die Grenze. Je nachdem woher der Wind weht, ändert sich ihre Blickrichtung.
www.kisa.de
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NL Rini Ronckers
Schatten
Standort 6
Eine Grenze ist eine Barriere zwischen Ländern und Menschen. Trotzdem gingen schon immer Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen von einem Land ins andere.
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B Julien Barzin
Sémira
Standort 8
L'extrait du communiqué de presse sorti à la mort de Sémira Adamu le 24 septembre 1998.
(...) Sémira Adamu a cessé de vivre ce mardi soir aux environs de 21 h. Elle était en coma profond depuis 11 h suite à une hémorragie cérébrale déclenchée lorsque les gendarmes tentaient de l'expulser (...)
Auszug aus dem Pressekommuniqué anlässlich des Todes von Sémira Adamu am 24. September 1998.
(...) Sémira Adamu schied Dienstagabend gegen 21 Uhr aus dem Leben. Sie lag aufgrund eines Blutgerinnsels im Gehirn 11 Stunden im Koma. Diese Verletzung wurde ihr bei einem Abschiebeversuch durch die Gendarmerie zugefügt.
Proposition de panneaux douanniers
Standort 14
EUX THEM CANNOT
UE US CAN
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D Christoff Guttermann
Deine Seite - Meine Seite
Standort 9
Staatsgrenzen haben immer etwas Unwirkliches. Wer nimmt sich das Recht heraus, einen bestimmten Teil der Erde, der Natur als sein Territorium zu beanspruchen?
Ausgehend vom Einzelnen: Was ist "meins", was ist "deins"? Schnell verschieben sich die "Wirklichkeiten"; was ich von mir wegschiebe, kommt auf mich zurück, was auf der "anderen" Seite ist, kann im nächsten Augenblick sehr nah sein.
Ist es möglich den eigenen Spielraum zu erweitern? Vermeintlich feste Standpunkte loszulassen?
In uns ist immer beides.
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NL Andrea Effert
Checkpoint
Standort 10
Grenzwald - Grenze - Grenzgang
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B Roland Groteclaes
borderline morphing
Standort 12
Der Mensch baut die Grenze
Der Mensch wird zur Grenze.
Die Grenzen sind formbar,
wie die Menschen.
move your borderline
Standort 21
Kinder ziehen Holzeisenbahnen hinter sich, Erwachsene ziehen Betongrenzen vor sich.
Vom Sandkasten auf's Schlachtfeld, die Illusion der Ewigkeit.
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D Winfried
Kock run-go-hold
Standort 16
Grenze beinhaltet Bewegung. Zunächst wird eine zielgerichtete Bewegung verlangsamt, schließlich aufgehalten, wenn die Grenze dies verlangt. Beim Überschreiten der Grenze kehrt sich dieser Prozess um, die Bewegung wird beschleunigt. Am Grenzübergang Köpfchen verändert sich die Geschwindigkeit der passierenden Fahrzeuge kaum. Dennoch macht sich die Grenze bemerkbar, wie ein von beiden Seiten verdichteter Raum, der den Eindruck hinterlässt, man habe eine transparente Wand durchschritten. Dieser Eindruck gilt für beide Seiten der Grenze - für Fortreisende und Heimkehrende.
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ZA/D François du Plessis
book stories
Standort 17
Erinnerungen
An die Menschen
An die Geschichten
An die Grenze
Manche schafften es
Andere nicht
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NL Agnes Bläsen-Jansen
Bildwechsel - 21 Tage im April
Standorte 18 und 22
Das Video-Art-Projekt zeigt Menschen und Bäume im Grenzgebiet. In einem belgischen und in einem deutschen Wohnzimmer leben Grenzbewohner 21 Tage im April mit einem Bild vom Grenzwald der jeweils "anderen Seite". Sie erzählen Geschichten und berichten von Verbindendem und Trennendem vor der Kamera. Parallel entstehen zwei flmische Beobachtungen vom Leben im belgischen und deutschen Teil des Waldes.
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D Brele Scholz
Fluchtgeschichten
Standort 19
Drei Bücher, drei Tische, drei Hocker, drei Glühbirnen. Drei Abschnitte im Leben meiner Mutter. Adelheid Scholz, geb. Kessler, in den Jahren von 1933 bis 1948.
Erstes Fluchtbuch, 1933 Flucht vor den Nationalsozialisten in die Türkei. Zweites Fluchtbuch, Zerfall der Familie im türkischen Exil, 1939 heimliche Flucht von Mutter Kessler mit ihrer jüngsten Tochter Addi zurück nach Deutschland. Das dritte Fluchtbuch, 1945 Addis Flucht vor Krieg und Zerstörung innerhalb Deutschlands im letzten Kriegsjahr. Das Buch endet mit Addis Rückkehr in die Türkei 1948.
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