Fr 09.03.2012 bis So 13.05.2012
Ausstellung im Saal des deutschen Zollhauses: Rhodrick Tayali "Interspektionen" Im ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen
Die Werke des ehemaligen Raerener Malers, der 1972 in Sambia geboren ist und heute in Köln lebt, sind expressionistisch-abstrakt und mit leuchtenden Farben sowie starker Pinselführung.
Auszug aus Jürgen Raaps Notizen zu den Arbeiten von Rhodrick Tayali, 2009:
Die Bilder gewinnen mithin nicht nur in der Farbbehandlung eine Tiefschichtigkeit, sondern auch auf der inhaltlich-semantischen Ebene. Tayali nennt seine Arbeiten "Seelenlandschaften". [...]
In Rhodrick Tayalis Bildwelt verbindet sich dieser Rekurs auf die kollektiven Archetypen mit den Erinnerungen an die eigene Kindheit. Den in der Terminologie der Psychologie geläufigen Terminus der "Introspektion" (=Selbstbeobachtung) wandelt er zu "Interspektion" ab, weil es für ihn anhand seiner biografischen Umstände und Entwicklung nicht nur einen einzigen Bereich des Seelischen zu beobachten gibt, sondern quasi zwei Seelen, jene mit seinen afrikanischen Wurzeln und jene mit der Prägung durch die europäische Lebenswelt, in der er seit Kindestagen ausgewachsen ist und den größten Teil seines bisherigen Lebens verbracht hat.
Die "Interspektion" ist somit als eine Zwischensicht zu verstehen bzw. als eine Innensicht zweier Welten.
Konkret zeigt sich dies z.B. im doppeldeutigen Zeichencharakter der Farbe Blau, die ein Index sowohl für Wasser als auch für den Nachthimmel ist, den man in Afrika als wesentlich dunkler als in Nord- oder Mitteleuropa erlebt. Rhodrick Tayali konzentriert sich in seiner Malerei oft auf die Modulation einer einzigen Grundfarbe bzw. auf einen engen Frequenzbereich innerhalb des physikalischen Lichtwellenspektrums.
Die meisten Bilder seiner "Interspektionen"-Reihe haben Blau als Basisfarbe. Bei einer Variation dieser Serie in Rot- und Gelbtönen spielen Kalt-Warm-Kontraste eine Rolle: Kaltes Weiß oder Gelb kontrastiert mit warmem Rot oder Ocker. An jenen Stellen, wo Erdigkeit bzw. Festigkeit von (Boden)-Materie verdeutlicht werden soll, ist der Farbauftrag dunkler und pastoser.
Es geht aber in diesen Bildern niemals nur um die Farbe als stoffliche Malsubstanz "an sich", sondern sie ist immer Index oder Repräsentant für etwas - so mag man in manchen der rottönigen Bilder das tiefe Abendrot assoziieren, und zwar nicht nur als eine tageszeitliche atmosphärische Stimmung, sondern dieses Rot steht zugleich für die Wärme und Lebenskraft Afrikas. [...]"
Sa 12.05.2012
15 Uhr
Einweihung der Betonskulpturen an dem historischen Grenzübergang Köpfchen. Am ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen
Das Kunstwerkstattmobil mit Sebastian Schmidt machte einen Stopp bei KuKuK. Im Rahmen der Grenzkunstroute mit dem Thema "Übergriffe", fand sich eine Gruppe unterschiedlichen Alters, und erschufen unter fachkundiger Anleitung von Sebastian Schmidt Betonskulpturen an dem historischen Grenzübergang Köpfchen.
Es entstand unter anderem der Rabatzer, der unter Beobachtung von einem alten Mann, sowie einer jungen Frau, seiner Arbeit nachgeht - Kaffee schmuggeln.
Dies ist der Anlass, die Werke am Samstag, 12.Mai 2012 um 15:00 Uhr einzuweihen, um an diesem Ort an die Schmuggelzeit zu erinnern.
Eine Bild und Video Dokumentation über die Entstehung der Skulpturen wird ebenfalls gezeigt.
Darüber hinaus stellt Herr Iwan Jungbluth aus Kelmis, sein neuerschienenes Buch "Der Bärrech: Die Neutralität - der Schmuggel" vor.
Eintritt frei!
Fr 11.05.2012
20 Uhr
Sixpack (Sax Sextett) Im ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen
Sixpack ist ein Saxophonsextett aus Ostbelgien. Anspruchsvolle gut hörbare Musik wie die Ouverture von "Riverdance" oder eine Komposition von Pat Metheny bis hin zu einem Medley von Stings Erfolgsalbum "Nothing like the Sun" in eigenen Arrangements begeistern sicherlich, doch genau so beliebt sind bei Sixpack auch die popigen Stücke von Michael Jackson oder Earth Wind and Fire.
Ein wichtiger Programmpunkt sind die "verunglückten Stücke" ...was das ist? Das weiß jeder, der uns in den letzten acht Jahren schonmal gehört hat. Begeistert bleibt hier selten ein Auge trocken...
Filmmusik wird ebenfalls gross geschrieben. Auch klassische Werke werden gespielt, allerdings in abgeänderter Sixpack-Manier.
Ebenso befinden sich eine kleine Handvoll Jazzklassiker im Repertoire. Selbstverständlich dürfen auch Baladen nicht fehlen! Für jeden wird wohl ein Highlight dabei sein, versprochen.
Mit Sixpack ist Stimmung auf hohem musikalischem Niveau garantiert.
Originalbesetzung:
Sopransaxophon - Luc Marly
Altsaxophon - Sandra Weling
Altsaxophon - Ben Schumacher
Tenorsaxophon - Thibault Collienne
Tenorsaxophon - Luc Brammertz
Baritonsaxophon - Eric Chavet
Eintritt: 12 Euro
Fr 04.05.2012
20 Uhr
Oud Night mit Raed Khoshaba und seinem Oriental Jazz Quartett Im ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen
Ein musikalisches Projekt, das in seinen Kompositionen die Oud (eines der wichtigsten und bekanntesten Musikinstrumente des Nahen Ostens) mit Geige, Bass und Schlagzeug in einer besonderen Weise zusammenbringt.
Das Quartett präsentiert eine Musik die vielschichtig ist. Das kompositorische Material basiert auf der wichtigsten Grundlage der orientalischen Musik, nämlich dem Maqam (arabisch "Standort"), auf welchem traditionell alle Melodien aufgebaut werden.
Es gibt sieben Haupt-Maqamat in der orientalisch-nahöstlichen Musik und viele andere Neben-Maqamat. Jeder Maqam hat einen eigenen Charakter und schafft eine spezifische musikalische Atmosphäre.
Diese Maqamat in freien, modernen Formen einzusetzen und sie mit gängigen orientalischen, westlichen oder auch ethnischen Rhythmen zu kombinieren, führt zu einem aussergewöhnlichen musikalischen Ergebnis. Es begegnen sich orientalische Elemente des Oud mit Entlehnungen des Jazz und anderer improvisierter Musik von Geige, Kontrabass und Perkussion.
Diese Synthese unterschiedlicher musikalischer Traditionen kann weder als orientalische, noch als westliche Musik bezeichnet werden, sondern ermöglicht und gestaltet eine neue musikalische Sprache.
Besetzung:
Raed Khoshaba - Oud, Komponist
Nina Leonards - Geige
Harald Ingenhag - Schlagzeug
Sebastian Räther - Bass
Eintritt: 12 Euro
So 29.04.2012
18 Uhr
Café Rick: Live-Musiksession mit Rick Takvorian und seinen Gästen Im ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen
Bereits zum dritten Mal lädt Rick Takvorian hochkarätige MusikerInnen ins KuKuK ein, um einen Abend lang eine Jam-Session hinzulegen, die den Genießern von Live-Musik noch lange im Gehör nachhallen wird. Diesmal zu Gast: die Band TUF, der Singer-Songwriter Michael Witte, die Geigerin Nina Leonards und die Opernsängerin Katharina Hagopian.
Eintritt frei!
Sa 28.04.2012
5:30 Uhr "Sonnenaufgang am Köpfchen" für Kinder und Erwachsene mit Waldpädagoge und Naturführer Michael Zobel Treffpunkt am ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen
Früh aufstehen! Wir wandern in der Morgendämmerung los und erleben den Sonnenaufgang im Grenzwald. Die Natur erwacht rund um Köpfchen, wir beobachten, spüren, hören, genießen. Und zum Abschluss gibt es frische Croissants und Kaffee oder Tee im Zollhaus...
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Beitrag (mit Imbiss):
Erwachsene: 12,00 Euro
Kinder: 6,00 Euro
Fr 27.04.2012
20 Uhr
Sebastian Ybbs: "Ein Außerirdischer in der Wallonie" Im ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen
Der Autor Sebastian Ybbs stellt sein Buch "Ein Außerirdischer in der Wallonie" vor, ergänzt durch kleinere Zwischenrufe, Kurzgeschichten, Aphorismen und Klang-Texte.
Der "Außerirdische" schildert die Episoden eines Menschen, der, bereit, die Stränge seiner Vergangenheit zu kappen, von seinem ersten Ziel Paris absieht und sich nach Lüttich aufmacht. Doch er gelangt nicht einmal dorthin, sondern bleibt im Irgendwo der Wallonie hängen. Von dort aus beobachtet er die Menschen, die Umgebung und nicht zuletzt sich selber, bis er merkt, dass er das "Nichts", das er unterbewusst immer gesucht hat, hier in einer unglaublichen Vielfalt findet. Wer glaubt, in dieser Aussage einen Widerspruch zu erkennen, dem könnte dieses Buch zu einer neuen Erkenntnis verhelfen.
Eintritt: 8,00 Euro
Sa 21.04.2012
20 Uhr
Peter Spielbauer "Das flatte Blatt" Im ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen
Wieder wehen Worte weit,
wieder wehen weite Worte.
Haufenweise hingeworfene Worte, hufenweise haufgewordene Würfe.
Der Alltagsforscher und Konstrukteur satirischer Objekte Peter Spielbauer beschäftigt sich in seinem neuesten Bühnenprogramm "Das Flatte Blatt" mit der Zeitung im Allgemeinen und mit den Buchstaben im Besonderen.
Seine Freude über das Medium Papier und seine Verblüffung über die bisher erreichte Kulturstufe verteidigt er gegen pessimistische Scheuklappigkeit und frustrierte Götter. Im herzhaften Umgang mit der Materie verschmurgelt er federleichte Tänze mit brachialen Exzessen zu einem vergnüglichen Theaterabend.
Leibhaftig zerhackte Bücher und feine Lyrik machen ein Wettrennen in eleganten rhythmischen Kurven, Texte und Äxte singen das hohe Lied auf die Kommunikation. Die Wahrheit spielt Ping oder Pong mit der Wissenschaft und der Künstler staunt atemlos über die Perlenkette der Möglichkeiten.
Spielbauer ist ein uneinordentlicher Mensch, dem viel Unerklärliches einfällt und er bringt es auf geniale Weise unter die Leute.
Sa 14.04.2012
19:30 Uhr
Dämmerungswanderung am Köpfchen- Auf der Spur von Waldkauz und Co mit Naturführer und Waldpädagoge Michael Zobel Treffpunkt am ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen
Wir begleiten den Wald in die Nacht. Langsam gewöhnen sich unsere Sinne an die Dunkelheit. Ungesehenes, Unerhörtes, Unheimliches erwartet uns dabei. Still werden, lauschen, dem Rauschen der Bäume zuhören hat ebenso Platz wie spielen, aktiv sein und die ungewohnte Umgebung erkunden. Für alle, die schon immer mal unvergessliche Stunden im Wald erleben wollten.
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Beitrag:
Erwachsene: 8,00 Euro
Kinder: 4,00 Euro
So 11.03.2012 bis Fr 13.04.2012
Ausstellung in der Regio-Art-Vitrine
Gertrude Kraft - Plastiken Im ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen
Eintritt frei!
Mo 09.04.2012
14 bis 17 Uhr
Ostereiersuche Am ehemaligen deutschen Zollhaus hinter dem ehemaligen Waagehäuschen, Eupener Straße 420, Aachen
Zum 7. Mal lockt die KuKuK-Osteraktion viele Kinder mit ihren Familien zum ehemaligen Grenzübergang. Wie im Vorjahr versteckt der Osterhase die mehr als 500 bunten Eier direkt auf dem Gelände am KuKuK. Hinter dem ehemaligen Waagehäuschen befindet sich ein kleines Wäldchen, der von Pflanzen überwucherte Westwall, das KuKuK-Baum-Traum-Haus. Also ein ideales Terrain zum Verstecken und zum Finden.
Die 25 KuKuKs-Eier sind natürlich etwas ganz Besonderes. Glückliche Finder erhalten einen kleinen Preis. Währenddessen können die Eltern in der CaféBar und auf der wunderbaren KuKuK-Sonnenterrasse bei Kaffee und Kuchen oder einem CouCou-Bier die Aussicht ins Butterländchen und das hoffentlich tolle Osterwetter genießen. Und den ganzen Tag über besteht die Gelegenheit, im umgebauten deutschen Zollhaus die laufenden Kunstausstellungen zu besuchen.
KuKuK und der Osterhase freuen sich auf viele kleine und große Gäste am Ostermontag...
Eintritt frei!
Sa 31.03.2012
6 Uhr
"Sonnenaufgang KuKuK" für Kinder und Erwachsene mit Waldpädagoge und Naturführer Michael Zobel Treffpunkt am ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen
Fast schon Kult... Heute ganz früh aufstehen! Wir wandern in der Morgendämmerung los und erleben den Sonnenaufgang im Grenzwald. Die Natur erwacht rund um Köpfchen, wir beobachten, spüren, hören, genießen. Und zum Abschluss gibt es frische Croissants und Kaffee oder Tee im Zollhaus...
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Beitrag (mit Imbiss):
Erwachsene: 12,00 Euro
Kinder: 6,00 Euro
Do 29.03.2012
20 Uhr
Zweisprachige Lesung in deutsch/niederländisch
Marente de Moor "Die niederländische Jungfrau" Im ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen
Sommer 1936. Janna, eine junge Fechterin, soll bei einem alten Freund ihres Vaters Jacq in die Lehre gehen. Von Maastricht aus reist sie über die Grenze nach Aachen. Hier lebt, verwundet und verbittert zurückgekehrt aus dem 1. Weltkrieg, Egon von Bötticher, ein wahrer Meister seiner Kunst. Auf einem einsamen Landgut, das er mit eiserner Hand regiert, unterrichtet er zwei Zwillingsbrüder und organisiert blutige Duelle für Studenten.
In diese eigenartige Welt gerät Janna, deren Abneigung gegen den narbenübersäten Egon schon bald in Verliebtheit umschlägt. Welches Geheimnis aber gibt es zwischen ihm und ihrem Vater? Auf der Suche nach Antworten findet sie von Jacq an Egon adressierte Briefe und gerät immer tiefer hinein in die Rätselhaftigkeit des Vergangenen. Es kommt zu einer dramatischen Auflösung.
Bildreich und zugleich präzis zeichnet und koloriert Marente de Moor eine Zeit des Übergangs: Ein Mädchen reift zur Frau, ein Krieg deutet sich an, Unschuld verkehrt sich zu Schuld.
Marente de Moor, Jg. 1972, lebte nach ihrem Studium der Slawistik mehrere Jahr in St. Petersburg, wo sie Theaterwissenschaft studierte und als Zeitungskorrespondentin arbeitete. Ihr erster Roman "Amsterdam und zurück" ist, wie auch ihr neues Buch, im Suhrkamp Verlag, Berlin erschienen. Marente de Moor lebt heute in Maastricht.
Eine Kooperation der Buchhandlung Schmetz am Dom mit Kunst und Kultur im Köpfchen.
So 25.03.2012
20 Uhr
Feri Nèmeth Special Jazzkonzert mit Feri Nèmeth und Esther Berlansky Im ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen
Zwei Ungarn, Feri Nèmeth, Tenor-Saxophon, als Gast Esther Berlansky - Sängerin.
Esther Berlansky brilliert duch ihren schönen, lyrischen, jazzigen Gesang und ist auf den Bühnen der Eu zuhause. Sie studierte in Amsterdam, ist Sängerin und Komponistin mit ungarischen Wurzeln.
Feri Nèmeth, ihm zu begegnen, das ist Musik in geballter Form. Als Kosmopolit ist er auf den Bühnen der Welt zuhause. Sein Können ist nicht der Zufall, es sind abgeschlossene Musikstudien am Robert Schumann Institut Düsseldorf als Instrumentalpädagoge und der Franz List Akademie Budapest, mit künstlerischem Abschluss Jazz.
Lassen sie sich inspirieren und überraschen, von ungarisch jazzigen Klängen, mit ethnischem Hintergrund.
Eintritt: 12 Euro
Fr 23.03.2012
18 Uhr
KuKuK bittet zu Tisch kulinarische Kulturhäppchen
- diesmal nach dem Motto: "Schlemmen mit Schloemer" Im ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen
Menü 1
1. Gang: Hausgemachtes Tomatencremesüppchen mit Basilikum und Sahne verfeinert unter der Blätterteighaube
2. Gang: Schweinelendchen in der Sesamkruste an Kaluajus oder Basilikumbrüstchen von der Poularde an einem Kräuterschäumchen an Meersalzkartöffelchen und mediteranem Grillgemüse
3. Gang: Dreierlei von Mandelorangenmousse an Melonen-Orangensalat zu einer Espressocreme
Menü 2
1. Gang: Latte Macchiato vom Wintertrüffel an Steinpilzespuma serviert im Weckglas
2. Gang: Hähnchensteak "Limone" in einer leichten Zitronen-Limettensoße an Rosmarinkartöffelchen und Spitzkohl in Riesling
3. Gang: Schokomousse an Orangensabayone
Preis pro Person und Menü: 15 Euro
So 18.03.2012
20 Uhr
Schwarze Grütze "TabularasaTrotzTohuwabohu" - Musikkabarett Im ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen
Der tägliche Informationsstrudel wirbelt uns im Kreis, im Oberstübchen ist Jahrmarkt und unsere Denkmaschine ist dabei permanent überfordert. Jeder von uns scheitert daran auf seine Weise. Die Schwarze Grütze legt im aktuellen Programm den musikalischen Zeigefinger treffsicher in genau diese Wunde. Schon mit dem Entziffern des Titels sind wir leicht überfordert. Man muss schon zweimal hinsehen. Und genau das machen Dirk Pursche und Stefan Klucke in ihren wie immer bemerkenswerten Liedtexten auch.
"Facebook hat mein Leben gerettet!" klingt erst mal wunderbar positiv, "ich lasse mir das Hirn absaugen" irgendwie auch, aber es erwartet uns wie gewohnt heimtückisches Liedgut. Auch Themen wie Mobbing und die GEMA werden genussvoll durch die Grütze gezogen. Pursche und Klucke zelebrieren eine Arzneimittelhymne, und verorten die wahre Anarchie in der Einhaltung der Gesetze. Und natürlich fehlen auch wieder die einzigartigen Sprachspiele nicht. Hier verdreht ein umtrainierter Linkshänder zwerchfellerschütternd seine Worte, dort entsorgt das selbsternannte "Opfer unser Wegwerfgesellschaft" seine Liebschaften nach dem ersten Gebrauch, und zwar in wahnwitziger Wortjonglage.
Der Name "Schwarze Grütze" entstand irgendwann im letzten Jahrtausend mal aufgrund des Doppeldeutigkeit des Wortes Grütze: Scharfsinn und Blödsinn, und das alles abgelöscht mit einem guten Schuss schwarzem Humor. In diesem Sinne sind sich Pursche und Klucke bemerkenswert treu geblieben. Sie sind zu sperrig für die gängigen Schubladen, zu selten in den gängigen TV-Formaten und zu sie selbst, um daran irgendetwas zu ändern. Es gibt sich so Einiges auf deutschen Bühnen, das man einfach live erlebt haben sollte, die Schwarze Grütze gehört mit Sicherheit dazu.
Fr 16.03.2012
21:00 Uhr
KuKuK Club intern Im ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen
So 11.03.2012
16 Uhr
Vernissage in der Regio-Art-Vitrine
Gertrude Kraft - Plastiken Im ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen
Eintritt frei!
Fr 09.03.2012
18 Uhr
Vernissage im Saal des deutschen Zollhauses: Rhodrick Tayali "Interspektionen" Im ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen
Die Werke des ehemaligen Raerener Malers, der in Sambia geboren ist und heute in Köln lebt, sind expressionistisch-abstrakt und mit leuchtenden Farben sowie starker Pinselführung.
Eintritt frei!
Fr 09.03.2012
17:30 Uhr
Dämmerungswanderung am Köpfchen- Auf der Spur von Waldkauz und Co mit Naturführer und Waldpädagoge Michael Zobel Treffpunkt am ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen
Wir begleiten den Wald in die Nacht. Langsam gewöhnen sich unsere Sinne an die Dunkelheit. Ungesehenes, Unerhörtes, Unheimliches erwartet uns dabei. Still werden, lauschen, dem Rauschen der Bäume zuhören hat ebenso Platz wie spielen, aktiv sein und die ungewohnte Umgebung erkunden. Für alle, die schon immer mal unvergessliche Stunden im Wald erleben wollten.
Do 08.03.2012
20 Uhr
Kaleidoskop: Letzter Teil der vierteilige Filmreihe "Passagen" Im ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen
Latcho Drom Gute Reise
Regie und Drehbuch: Tony Gatlif, Kamera: Eric Guichard, Schnitt: Nicole Berkamans, musikalische Beratung: Alain Weber, Ton: Nicolas Naegelen
F 1993 – Originalfassung ohne Dialoge – 100 Min.
Eine Reise zu den Ursprüngen der Roms, Manouches, Sinti, Kalés... Von Rajasthan, über Ägypten, die Türkei, Rumänien, Ungarn, die Slovakei und Frankreich nach Andalusien... eine Zeitreise von Osten nach Westen. Tony Gatlif zeichnet den Weg nach, auf dem Roms mit ihrer hinreißenden Musik, ihren Gesängen und Tänzen die Fantasie und die Träume von Menschen entzücken...
Anlass für die Filmreihe PASSAGEN im KuKuK ist der geplante neue Übergang auf Köpfchen zwischen den ehemaligen Grenzstationen auf belgischer und auf deutscher Seite. Sein Entstehen ist aktuell hinter Bauarbeiten verborgen. Im Frühjahr 2012 soll ein roter Steg beide Kulturorte verbinden und eine Promenade schaffen für das Herüber und Hinüber zwischen Belgien und Deutschland, Deutschland und Belgien. Die Filme in der Reihe PASSAGEN zeigen Episoden der Flüchtigkeit, Situationen und Momente, die rasch vergehen, privilegierte Orte des Durch- und Übergangs: Begegnungen in Wartesaal, Tankstelle, Passage, Taxis, Motive für Wanderschaften... die Spannung zwischen Gefängnis und Freiheit... das Schwanken auf einem Baustellen-Gerüst... Ungewissheit zwischen Himmel und Erde auf einem Drahtseil...
So 04.03.2012
16 Uhr
Finissage Ausstellung: "Sibirische Rosen" von Susanne Staets Im ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen
Zur Finnissage der Ausstellung berichtet die Fotographenmeisterin Susanne Staets über Ihre Erfahrungen und Erlebnisse zunächst als Ehrenamtliche und später als Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit der westsibirischen Caritas. Die Informationen zur Entstehung der einzelnen Fotos der Ausstellung verstärken und ergänzen die visuelle Wahrnehmung. Anschliessend läd Susanne Staets zum Gespräch ein.
Eintritt frei!
Fr 13.01.2012 bis So 04.03.2012
Ausstellung: "Sibirische Rosen" von Susanne Staets Im ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen
Warum Sibirien?
Am Anfang stand die Frage: wie fühlt es sich an, wenn morgens um sieben der Wecker klingelt und du bist nicht in Deutschland? Wie sieht es vor deinem Fenster aus, was kaufst du für eine Zeitung, was für Brötchen? Witziger weise fing das erste Buch, das mir in der Bücherei zum Thema Sibirien in die Hände fiel, mit genau so einer Beschreibung an. "Ich heiße Olga, mein Wecker hat grade geklingelt, ich wohne in Novosibirsk und muss gleich zur Arbeit..."
Eine etwas ausgedehntere Abenteuerreise. Statt in die Breite, Weite, in viele Länder, bin ich in die Tiefe eines Landes gereist. Habe die Sprache gelernt, und bin mit meinen 180 russischen Mitarbeitern bis in die letzten Winkel der Seelen und Hütten gekommen. Armut gibt es auch in Deutschland? Ja, sicher, auch bei meiner ehrenamtlichen Arbeit im Obdachlosenasyl in der Robert-Koch-Straße gab es Kinder, die jede Woche regelmäßig die Polizei gerufen haben, damit der Lebensgefährte die Mutter nicht totschlägt, und deren Knochen von der ständigen Angst schon völlig verformt waren. Aber hier in Deutschland kommt die Polizei auch...!
Warum solche Bilder?
Weil sie, verdammt noch mal, einfach irgendjemand machen muss. Weil die vor Armut Stummen sich nicht ausdrücken können. Weil solche Bilder eines russischen Fotografen es nicht in die Novosibirsker Philharmonie geschafft hätten. Weil es in der russischen Gesellschaft eine lange Tradition des Wegguckens gibt. Verständlich, wer Missstände wahrnahm und formulierte, erfuhr/erfährt, wie der Staat auf solche Kritik reagiert. Mancher fand sich dann in Sibirien wieder, doch halt, da sind wir ja schon. Aber keine Angst, für die Sibirjaken finden sich andere Repressionen. Weil Bilder der schlimmsten Zustände nicht bloßstellen dürfen. Weil das Nebeneinander von Grausamkeit und Alltagspoesie so faszinierend ist. Nein, ich habe keinen missionarischen Auftrag, ich bin kein "guter Mensch", dies sind keine "sozialkritischen" Bilder. Siehe oben, es war eine Abenteuerreise, die etwas länger geraten ist. Statt sechs Monaten ebenso viele Jahre.
Eintritt frei!
Fr 13.01.2012 bis So 04.03.2012
KuKuK RegioArt: "Kein Ende in Sicht" von Mallo Wünschmann Im ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen
Die Aachener Künstlerin hat Blüten und Pflanzen in unserer Region gesammelt, diese als Grundlagen für Farben verwendet und zu Bildern und Figuren verarbeitet. Dabei steht die künstlerische Auseinandersetzung mit den Materialien, der ästethische und auch vergängliche Aspekt im Vordergrund. Die Inszenierung in den KuKuK Vitrinen zeigt sowohl den Grenzgang zwischen Kunst und Dekoration als auch zwischen freiem künstlerischem Prozess und Verkaufsausstellung.
So 26.02.2012
20 Uhr
Christian Klinkenberg Orchestra Im ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen
Nach Erfahrungen mit unterschiedlichen Bandprojekten, die stilistisch von Pop bis Funk und freier Improvisation bis zur komponierten Modernen Klassik reichen, kehrt Christian Klinkenberg mit seinem aktuellen Septett zur Basis, dem Jazz, zurück – swingendem, vibrierendem Jazz, rebellisch und frisch, mit viel Freiraum für die ganz persönlichen Geschichten der Solisten, interaktiv und dynamisch. Die suitenartigen Kompositionen von Christian Klinkenberg verbinden jazzige und avangardistisch anmutende Harmonien mit erzählerischen Improvisationen der Bandmitglieder.
Die ursprüngliche Band hat seit 2001 unzählige Konzerte in Clubs und an Festivals gespielt. Jetzt, nach einem kompletten Facelifting hat nicht nur der Sound geändert, sondern auch die Besetzung.
Sandrine Bindels: Geige und Gesang
Daniel Gronsfeld: Trompete und Flügelhorn
Luc Brammertz: Alto, Soprano, Tenorsax, Flöte
Sebastian Hamacher: French Horn
Max Malkomes: Kontrabass
Olivier Chavet: Drums
Christian Klinkenberg: Piano und Kompositionen
Fr 24.02.2012
18 Uhr
KuKuK bittet zu Tisch - diesmal zu Gast: Dariya Lieck Im ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen
zum kleinen feinen weißen Wintermenü:
Chicoreeblätter gefüllt mit Erdnuss-Ei-Tuff
Weisse Gemüseschaumsuppe
Schwarzwurzel Lasagne mit Walnuss-Käse-Kruste
Apfelingwer Sahne
(Änderungen vorbehalten)
präsentiert die Erzählerin Lotte von der Inde ein Wintermärchen.
Preis pro Person: 15 Euro
Fr 10.02.2012
20 Uhr
Tom van Hasselt: "Im Anhang war das Word"
Ein Mann, ein Wort, ein Musical Im ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen
Der Wiener Kurier urteilte im letzten Jahrhundert: Tom van Hasselt ist der neue Kreisler des nächsten Jahrtausends, insofern ist dieser Programmpunkt eine weitere Hommage an den Altmeister.
Tom van Hasselt hat das perfekte Programm. Das Problem: Er kann es nicht öffnen, ihm fehlt ein einziges Wort. Das Passwort.
Stattdessen läuft ein Programm des berühmt-berüchtigten Programmierers Hassat Velmont. Er hat das Wort. Aber kann er sein Wort halten? Was wiegt sein Wort? Als selbsternannter Topagent der Wort-Kommission versucht Tom den Wortfall aufzuklären. Doch ein Wort führt zum nächsten und zu allem Überfluss ist Hassat Velmont auch der Staatsfeind Nr.1 Amerikas und Tom wird von Barack Obama beauftragt, die Welt zu retten...
Tom van Hasselt philosophiert in seinem Stilpotpourri aus Kabarett, Musical und Oneman-Show-Thriller über Sprache im analogen und digitalen Zeitalter und führt vor, wie diese uns verführen, entführen und überführen kann: Benutzen wir die Worte um in unseren Gedanken an ein selbstgewähltes Ziel zu kommen, oder kommen wir in Gedanken nur dahin, wo die Worte uns hinführen?
Als würde die Vers-Sprache und ihre Versprechen und Versprecher nicht schon genug Musik machen, werden dann auch noch insgesamt fünf Instrumente bedient als wäre die Musikgeschichte eine große Wolke, aus der man sich alles runterladen kann. Im Anhang war das Word, und am Ende war es kein Computerprogramm, sondern ein Kleinkunstprogramm. Sie brauchen es nicht zu öffnen, es läuft auch so, kommen Sie einfach rein. Am besten mit Anhang.
Do 09.02.2012
20 Uhr
Kaleidoskop: Vierteilige Filmreihe "Passagen" Im ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen
Night on Earth
Regie und Drehbuch: Jim Jarmusch, Kamera: Frederick Elmes, Schnitt: Jay Rabinowitz, Musik: Tom Waits, Kathleen Brennan, Darsteller: Winona Ryder, Gena Rowlands, Giancarlo Esposito, Armin Mueller-Stahl, Isaach De Bankolé, Béatrice Dalle, Roberto Benigni, Paolo Bonacelli, Matti Pellonpää, Kari Väänänen, Sakari Kuosmanen, Tomi Salmela
USA 1991 – Original mit deutschen Untertiteln - 126 Min.
Los Angeles, New York, Rom, Paris und Helsinki sind die Metropolen, in denen Taxifahrer mit ihren Gästen unterwegs sind: eine Casting-Agentin und eine Fahrerin, die weiss, was sie will, ein Afro-Amerikaner, den keiner mitnimmt, bis endlich ein orientierungsloser Fahrer auftaucht, ein Pfarrer, dem das Geschwätz des Fahrers den Atem verschlägt, eine Blinde, die dem Fahrer so antwortet, dass er nichts versteht, Betrunkene, die einsehen müssen, dass ihr Unglück nicht das Größte ist....
Anlass für die Filmreihe PASSAGEN im KuKuK ist der geplante neue Übergang auf Köpfchen zwischen den ehemaligen Grenzstationen auf belgischer und auf deutscher Seite. Sein Entstehen ist aktuell hinter Bauarbeiten verborgen. Im Frühjahr 2012 soll ein roter Steg beide Kulturorte verbinden und eine Promenade schaffen für das Herüber und Hinüber zwischen Belgien und Deutschland, Deutschland und Belgien. Die Filme in der Reihe PASSAGEN zeigen Episoden der Flüchtigkeit, Situationen und Momente, die rasch vergehen, privilegierte Orte des Durch- und Übergangs: Begegnungen in Wartesaal, Tankstelle, Passage, Taxis, Motive für Wanderschaften... die Spannung zwischen Gefängnis und Freiheit... das Schwanken auf einem Baustellen-Gerüst... Ungewissheit zwischen Himmel und Erde auf einem Drahtseil...
Di 07.02.2012
19 Uhr
Der Autor Johannes Kube liest aus seinem aktuell erschienenen Buch: "Tatort Höver-Haus. Aachener Modell einer Klosterbesetzung. Dokumente und Geschichte" Im ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen
30 Jahre aufbewahrte, z.T. miterlebte Aachener Zeitgeschichte verdient es, ehemaligen Beteiligten und Bürgern ins Gedächtnis zurückgerufen zu werden. Es war dieses einmalige, bundesweit bekannte Experiment einer Klosterbesetzung. In seinem soeben erschienenen Buch "Tatort Höver-Haus..." lässt der Autor Johannes Kube die Ereignisse in Form von Dokumenten und Geschichten während der 5-monatigen Besetzung wieder aufleben. Ihm ist wichtig, vor allem die ehemaligen Besetzer ("Instand-Besetzer"), Künstler (u.a. Klaus Paier) und unterstützende Bürger zu Wort kommen zu lassen. Er geht auch der Frage nach, was langfristig aus diesem Experiment, aus den Träumen und Utopien, auch aus den Akteuren von damals geworden ist.
Auf Einladung des neu gegründeten "Freundeskreises Höver-Haus" und der Buchhandlung Backhaus liest der Autor Johannes Kube aus seinem Buch. Dabei wird auch Raum für Gespräche und Diskussionen - auch mit ehemaligen Besetzern - sein.
Eintritt frei!
Sa 04.02.2012
20 Uhr
Eine Hommage an den im November verstorbenen Grossmeister des Kabaretts Georg Kreisler:
Helga Liewald und Michael Ihringer präsentieren "Fräuleinwunder"
Am Klavier: Gerhard Schaubach Im ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen
Musiktheater mit Liedern von Georg Kreisler und Herbert Grönemeyer.
Alles im Leben von Helga Kleinschmidt (Helga Liewald) geht seinen Gang - ein geordnetes Leben in der Ära von Ludwig Erhard und Heinz Erhardt, zwischen Nierentisch und Röhrenradio, in der die wichtigste Frage einer Frau lauten müsste: was ziehe ich heute an? Oder auch: was koche ich? Doch dann tritt Herr Kaiser (Michael Ihringer) in ihr Leben, ein Versicherungsvertreter mit einem langen Fragebogen. In dem Bemühen, alle Fragen richtig zu beantworten, begegnet Helga Kleinschmidt Figuren aus ihrem Alltag und entdeckt, dass sie die Werte der Wirtschaftswunderzeit gar nicht erfüllen kann. Ihr eigener Lebensentwurf rückt näher.
Das Stück ist Georg Kreisler gewidmet, dem Altmeister des Kabaretts, der am 22. November 2011 im Alter von 89 Jahren verstorben ist. Als er im Alter der Darsteller war, erlebte er statt einer Krise ein Wirtschaftswunder. Dabei waren die goldenen Fünfziger genauso widersprüchlich wie unser modernes Leben. Heute wie damals lässt sich die Erwartung eines geradlinigen Lebenswegs innerhalb unumstößlicher gesellschaftlicher Normen nicht immer erfüllen, Kulturen und Lebensentwürfe treffen aufeinander, neue Generationen müssen sich zwischen Konsum und Nachhaltigkeit zurechtfinden. Die schmissig-bissigen Lieder von Georg Kreisler spiegeln dies ebenso zeitlos aktuell wie den humorvollen Optimismus jener Tage.
Eintritt: 10,00 Euro
Fr 27.01.2012
20 Uhr
Mark Twain Abend mit Jörg Drescher und Feri Nèmeth Im ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen
Ein musikalisch-literarischer Abend, schwungvoll, nostalgisch. Auf erfrischende Art wird dem Zuschauer Weltliteratur unter neuen Aspekten nahe gebracht, akzentuiert durch den Saxophonisten Feri Nèmeth.
Eintritt: 10,00 Euro
Fr 20.01.2012
ab 21 Uhr
KuKuK tanzt - Vitamin C mit DJ Carsten Im ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen
Bei dieser Baseline tanzt nicht nur das Herz... Absolut tanzbare Rhythmen aus World - House - Latin - Dancefloor.
Eintritt: bis 22 Uhr 5,00 Euro, ab 22 Uhr 7,00 Euro
Do 19.01.2012
20 Uhr
Kaleidoskop: Vierteilige Filmreihe "Passagen" Im ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen
Der Wartesaal
Regie und Drehbuch: Jos Stelling, Kamera: Goert Giltay, Schnitt: Bert Rejkelijkhuizen, Ausstattung: Gert Brinkers, Musik: Maurits Overdulve, Darsteller Eugene Bervoets, Bianca Koedeam, Annet Malherbe
D 1996 – ohne Dialog – 26 Min.
Züge, Menschen, ein Wartesaal. Während seine Frau gerade zwei Becher Kaffee aus einem Automaten holt, glaubt einer der Reisenden, einer sehr attraktiven jungen Dame gegenüber zu sitzen. Mit den Augen zieht er sie aus, sie flirtet und steht unvermittelt vor ihm...
Die Tankstation
Regie und Drehbuch: Jos Stelling, Kamera: Goert Giltay, Schnitt: Bert Rijkelijkhuizen, Ausstattung: Gert Brinkers, Music: Hunga!, Darsteller Eugene Bervoets, Martijn Bosman, Ellen ten Damme
D 2000 – ohne Dialog – 26 Min.
Während eines Staus verursacht ein Mann einen kleinen Auffahr-Unfall. Die betroffene Fahrerin lässt ihre Verärgerung an seinem Auto aus. Diesen Vorfall nimmt der Mann sich zu Herzen und folgt ihr....
Die Passage Regie und Drehbuch: Jos Stelling, Kamera: Goert Giltaij, Schnitt: Bert Rijkelijkhuizen, Ausstattung: Gert Brinkers, Darsteller: Gene Bervoets, Anouska Wink, Raymonde de Kuyper
D/NL 2003 – ohne Dialog – 26 Min.
Ein Mann wartet auf seine Frau, die in einem Wäschegeschäft verschwunden ist. Viele Menschen kommen an dem Wartenden vorbei – darunter eine ganz besonders verführerische junge Frau....
Anlass für die Filmreihe PASSAGEN im KuKuK ist der geplante neue Übergang auf Köpfchen zwischen den ehemaligen Grenzstationen auf belgischer und auf deutscher Seite. Sein Entstehen ist aktuell hinter Bauarbeiten verborgen. Im Frühjahr 2012 soll ein roter Steg beide Kulturorte verbinden und eine Promenade schaffen für das Herüber und Hinüber zwischen Belgien und Deutschland, Deutschland und Belgien. Die Filme in der Reihe PASSAGEN zeigen Episoden der Flüchtigkeit, Situationen und Momente, die rasch vergehen, privilegierte Orte des Durch- und Übergangs: Begegnungen in Wartesaal, Tankstelle, Passage, Taxis, Motive für Wanderschaften... die Spannung zwischen Gefängnis und Freiheit... das Schwanken auf einem Baustellen-Gerüst... Ungewissheit zwischen Himmel und Erde auf einem Drahtseil...
Weitere Termine:
Do
09.02.2012 "Night on Earth"
Do 08.03.2012 "Latcho Drom"
So 15.01.2012
16 Uhr
Lotte von der Inde "Ein Haus aus Hühnerknochen" - Russische Märchen Im ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen
Lotte von der Inde erzählt russische Märchen für alle, die gern zuhören, von der Oma bis zum Enkel.
Hier findet das Glück nicht den Fleißigen, sondern den Dummen; die Hexe Baba Jaga rast in einem kreisenden Mörser über den Himmel; der alte, hässliche Zar ertrinkt im Schönheitsbad und der Frost hat Mitleid mit seinem hübschen Opfer.
Eintritt: 5,00 Euro
Fr 13.01.2012
20 Uhr
Vernissage: "Sibirische Rosen" von Susanne Staets Im ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen
Ausstellungseröffnung im Saal.
Eintritt frei!
Fr 13.01.2012
18 Uhr
Vernissage KuKuK RegioArt: "Kein Ende in Sicht" von Mallo Wünschmann Im ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen
Ausstellungseröffnung mit Musik im KuKuK RegioArt.